Blaulicht

Unfall in Burg: Fahrzeug gerät auf die Gegenfahrbahn

In der Bahnhofsstraße in Burg konnte ein Auto durch eine aufmerksame Zeugin gestoppt werden. Der Fahrer hatte Ausfallerscheinungen.

26.11.2021
Durch eine aufmerksame Zeugin in Burg ist bei einem Unfall vergleichsweise wenig passiert.
Durch eine aufmerksame Zeugin in Burg ist bei einem Unfall vergleichsweise wenig passiert. Symbolfoto: dpa

Burg (vs) - Nach Aussage einer Zeugin befuhr der 71-jährige Fahrer eines Renault die Niegripper Chaussee in Richtung Ortsausgang Burg und wendete im Bereich des Abzweigs Schartau. Nach dem Wendevorgang befuhr er dann die Niegripper Chaussee in Richtung Martin-Luther-Straße, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Hierbei fiel der Zeugin seine äußerst unsichere Fahrweise auf. Das Fahrzeug geriet auf die Gegenfahrbahn, bremste abrupt an jeder Einfahrt und bei Gegenverkehr. Auf Höhe der Eisenbahnbrücke geriet er mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr und streifte ein weißes entgegenkommendes Fahrzeug mit seinem linken Seitenspiegel und setzte die Fahrt jedoch unvermindert fort.

Kurz vor der Einmündung Martin-Luther-Straße konnte die Zeugin den Pkw stoppen und den Fahrzeugführer bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Beim Eintreffen der Polizeibeamten wurde der 71-jährige Fahrer außerhalb seines Pkws an einem Zaun sitzend festgestellt. Das Fahrzeug stand mitten auf der Fahrbahn und die Zeugin kam zu den eingesetzten Polizeibeamten und übergab den Fahrzeugschlüssel. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief "negativ".

Aufgrund der körperlichen und geistigen Ausfallerscheinungen wurde der Rettungsdienst angefordert und der 71-jährige Fahrer zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus Burg verbracht.

Der Verkehrsunfall wurde aufgenommen und die Fahrzeugschlüsselt sichergestellt.